de-en  Auswärtiges Amt zur Lage in Syrien - 07.02.2018 - Pressemitteilung
A spokesperson for the foreign office spoke today (February 7) on the situation in Syria. The continuation and intensification of the air attacks by the regime and its supporters in the Syrian province of Idlib and in east Ghouta in recent days worry us very much. Although both regions lie in the so-called de-escalation zones, there can be no talk of a de-escalation or even just a calming of the situation. On the contrary: Civilians, women and children, are dying daily In addition, civilian facilities such as hospitals are repeatedly attacked and heavily damaged.

We are trying, together with our partners, to help wherever and however possible in order to facilitate a minimum amount of care, especially now in winter. However, this is crucial: the air attacks on civilians must stop immediately and humanitarian access must be completely and unconditionally guaranteed. It must now be a matter of stopping further escalation. In the end, only a political solution within the framework of the political process led by the United Nations under Special Envoy Stefan de Mistura will permanently bring peace to Syria. Russa, as a supporter of the regime and initiator of Astana and Sochi, has an obligation to make sure that Damascus finally stops ruthlessly fighting its own population and gets seriously involved in genuine negotiations.

In addition, the Federal Government is following with great concern the more frequently occurring reports of the ongoing use of chemical weapons in Syria. We condemn any use of chemical weapons in the sharpest terms. Germany supports the Organization for the Prohibition of Chemical Weapons (OVCM) in throwing light on the alleged use of chemical weapons in Syria as well as the independent Investigative Commission of the Human Rights Council that was also appointed by the United Nations at the instigation of Germany.

In addition, after the renewal of the "Joint Investigative Mechanism " (JIM) of the OVCW and the United Nations failed in November 2017, we continue to work to identify and name those responsible for any use of chemical weapons. Efforts, like for example the International Partnership Against the Impunity of the Use of Chemical Weapons, Germany firmly supports.
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Zur Lage in Syrien sagte ein Sprecher des Auswärtigen Amts heute (07.02.
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Im Gegenteil: Täglich sterben Zivilisten, Frauen und Kinder.
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Es muss jetzt darum gehen, die weitere Eskalation zu stoppen.
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Wir verurteilen jeden Chemiewaffen-Einsatz auf das Schärfste.
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Bemühungen, wie z.B.
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Zur Lage in Syrien sagte ein Sprecher des Auswärtigen Amts heute (07.02.):

Die Fortsetzung und Intensivierung der Luftangriffe des Regimes und seiner Unterstützer auf die syrische Provinz Idlib und in der Ost-Ghouta in den vergangenen Tagen besorgt uns sehr. Obwohl beide Gebiete in so genannten De-Eskalationszonen liegen, kann von einer De-Eskalation oder auch nur Lageberuhigung keine Rede sein. Im Gegenteil: Täglich sterben Zivilisten, Frauen und Kinder. Immer wieder werden auch zivile Einrichtungen, wie beispielsweise Krankenhäuser, angegriffen und schwer beschädigt.

Wir versuchen, gemeinsam mit unseren Partnern, zu helfen, wo und wie dies möglich ist, um ein Mindestmaß an Versorgung, gerade auch jetzt im Winter, zu ermöglichen. Entscheidend ist aber: Die Luftangriffe auf Zivilisten müssen unverzüglich aufhören, humanitärer Zugang muss umfassend und bedingungslos gewährleistet werden. Es muss jetzt darum gehen, die weitere Eskalation zu stoppen. Letztlich wird nur eine politische Lösung im Rahmen des von den Vereinten Nationen unter dem Sondergesandten Staffan de Mistura geführten politischen Prozesses dauerhaft Frieden nach Syrien bringen. Russland als Unterstützer des Regimes und Initiator von Astana und Sotschi hat eine Pflicht, dafür zu sorgen, dass Damaskus endlich aufhört, seine eigene Bevölkerung rücksichtslos zu bekämpfen, und sich ernsthaft auf echte Verhandlungen einlässt.

Mit großer Sorge verfolgt die Bundesregierung zudem die sich häufenden Meldungen von anhaltenden Chemiewaffen-Einsätzen in Syrien. Wir verurteilen jeden Chemiewaffen-Einsatz auf das Schärfste. Deutschland unterstützt die Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OVCW) bei der Aufklärung von mutmaßlichen Chemiewaffen-Einsätzen in Syrien wie auch die durch die Vereinten Nationen auch auf deutsche Initiative eingesetzte unabhängige Untersuchungskommission des Menschenrechtsrats.

Auch nachdem im November 2017 die Verlängerung des gemeinsamen „Joint Investigative Mechanism“ (JIM) der OVCW und der Vereinten Nationen gescheitert ist, setzen wir weiter uns dafür ein, dass die Verantwortlichen für jeden Einsatz von Chemiewaffen ermittelt und benannt werden. Bemühungen, wie z.B. die Internationale Partnerschaft gegen die Straflosigkeit des Einsatzes von Chemiewaffen, unterstützt Deutschland nachdrücklich.