de-en  Elysée-Vertrag: 55 Jahre deutsch-französische Freundschaft - 22.01.2018 - Artikel
On January 22, 1963, President Charles de Gaulle and Chancellor Konrad Adenauer signed the "Treaty on Franco-German Collaboration," better known as the ElyséeTreaty. To this day, it has lost nothing in importance.

Cornerstone of Franco-German relationships – "Even after 55 years, the Elysée Treaty has lost nothing of its importance," stressed Foreign Minister Sigmar Gabriel. The centuries-old rivalry between Germany and France was ended; the cornerstone for a close and friendly collaboration was laid. To this day the Elysée Treaty forms the foundation of the Franco-German friendship – with no other country does Germany work so closely together.

Promoting the European reform process – "Fifty-five years later it is important to broaden the view," Gabriel continued. "Germany and France have a joint responsibility for the further advancement of all of Europe." The European reform process must now be continued together. "We have to seize the historic opportunity that we now have with the dedicated European Macron: in connection with reforming the economic and currency union and when it comes to making Europe more stable and fairer as a whole." Germany and France must jointly keep the EU together and at the same time maintain bilateral relationships with France.

Treaty for the Youth - The treaty has three parts: first, it commits both governments to consultations, which are held regularly at the government level. In addition, the contract provides for close cooperation and coordination on all important issues of foreign, security, youth and cultural policy.

Another important part is dedicated to youth: the treaty stipulates that the respective languages ​​are to be promoted in both countries, and also the exchange between young people was established. As a result, the Franco-German Youth Office yet began its work in 1963. Since then, more than 8.4 million young people from France and Germany have participated in around 320,000 exchange programs and encounters.

European integration - The Treaty of Elysée establishes a series of important steps towards rapprochement after the Second World War, not only between Germany and France, but also in Europe as a whole. In 1950, the Schumann Plan laid the foundation for close cooperation in the field of mining, and in 1951 the European Coal and Steel Community was founded, which in turn laid the foundation for the later European Union.

Finally, the Elysée Treaty established the often cited Franco-German engine for European integration: a strong tandem committed to close cooperation between all European countries. "Without concrete Franco-German cooperation, we cannot make headway in Europe, that is a fact," said Gabriel.
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Am 22.
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Er hat bis heute nicht an Bedeutung verloren.
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In der Folge nahm das Deutsch-Französische Jugendwerk noch 1963 seine Arbeit auf.
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Am 22. Januar 1963 unter­zeichneten Staatspräsident Charles de Gaulle und Bundeskanzler Konrad Adenauer den „Vertrag über die deutsch-französische Zusammenarbeit“, besser bekannt als Elysée-Vertrag. Er hat bis heute nicht an Bedeutung verloren.

Grundstein der deutsch-französischen Beziehungen -
„Der Elysée-Vertrag hat auch nach 55 Jahren nichts von seiner Bedeutung verloren“, betonte Außenminister Sigmar Gabriel. Die Jahrhunderte alte Rivalität zwischen Deutschland und Frankreich wurde beendet, der Grundstein für eine enge und freundschaftliche Zusammenarbeit gelegt. Bis heute bildet der Elysée-Vertrag die Grundlage der deutsch-französischen Freundschaft – mit keinem anderen Land arbeitet Deutschland so eng zusammen.

Europäischen Reformprozess voranbringen -
„55 Jahre später kommt es darauf an, den Blick zu weiten“, setzte Gabriel fort. „Deutschland und Frankreich haben eine gemeinsame Verantwortung für die Fortentwicklung ganz Europas.“ Der europäische Reformprozess müsse nun gemeinsam fortgesetzt werden. „Die historische Chance, die wir jetzt mit dem überzeugten Europäer Macron haben, müssen wir wahrnehmen: bei der Reform der Wirtschafts- und Währungsunion und wenn es darum geht, Europa insgesamt stabiler und gerechter zu machen.“

Deutschland und Frankreich müssen gemeinsam die EU zusammenhalten, so Gabriel, und gleichzeitig weiterhin die bilateralen Beziehungen zu Frankreich pflegen.

Vertrag für die Jugend -
Der Vertrag besteht aus drei Teilen: zunächst verpflichtet er beide Regierungen zu Konsultationen, die regelmäßig auf Regierungsebene stattfinden. Zudem sieht der Vertrag eine enge Zusammenarbeit und Abstimmung in allen wichtigen Fragen der Außen-, Sicherheits-, Jugend- und Kulturpolitik vor.

Ein weiterer wichtiger Teil ist der Jugend gewidmet: der Vertrag legt fest, dass in beiden Ländern die jeweiligen Sprachen gefördert werden sollen, auch der Austausch zwischen Jugendlichen wurde etabliert. In der Folge nahm das Deutsch-Französische Jugendwerk noch 1963 seine Arbeit auf. Seitdem haben haben mehr als 8,4 Millionen junger Menschen aus Frankreich und Deutschland an rund 320.000 Austauschprogrammen und Begegnungen teilgenommen.

Europäische Integration -
Der Elysée-Vertrag steht in einer Reihe wichtiger Annäherungsschritte nach dem Zweiten Weltkrieg, nicht nur zwischen Deutschland und Frankreich, sondern auch in Europa insgesamt. 1950 legte der Schumann-Plan die Grundlage für die enge Zusammenarbeit im Montanbereich, 1951 wurden dann die Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl gegründet, die wiederum das Fundament für die spätere Europäische Union legte.

Der Elysée-Vertrag schließlich begründete den vielzitierten deutsch-französischen Motor für die europäische Integration: ein starkes Tandem, das sich für die enge Kooperation zwischen allen europäischen Staaten einsetzt. „Ohne die konkrete deutsch-französische Zusammenarbeit kommen wir in Europa nicht voran, das ist Fakt“, betonte Gabriel.