de-en  Politische Unterstützung und humanitäre Hilfe: Koordinator der syrischen Opposition zu Gesprächen im AA - 19.01.2018 - Artikel
On Friday, Jan. 19, the coordinator of the Syrian opposition Nassir al-Hariri was in talks at the Foreign Office.

The situation in Syria continues to be catastrophic: hundreds of thousands of people are fleeing the war. Almost three million Syrians find themselves in areas with complicated humanitarian access. The international community is working to improve the humanitarian situation. At the same time, it is necessary to press ahead with the process for a political solution. On Friday, Jan. 19, the coordinator of the Syrian opposition, Nassir al-Hariri, was therefore in talks at the Foreign Office.

In open exchange for a political solution, Al-Hariri first met with Secretary of State Lindner, who supported him on behalf of the Syrian opposition in the political process and acknowledged the constructive role of the SNC (Syrian Opposition). He encouraged his discussion partner to continue his chosen pragmatic course resolutely. At the end of the month, a national dialogue conference initiated by Russia will be held in Sochi. This could produce a positive impetus for the political process in Geneva, but only if it does not open up a parallel process. A political solution under the aegis of the United Nations remains the only way. This was also made clear in the conversation with Foreign Minister Gabriel: at the next round of negotiations in Vienna, it must be demonstrated how serious Russia was by providing for talks on the part of the Syrian regime.

Humanitarian situation - The humanitarian situation in Syria has barely improved; on the contrary, in many parts of the country, it is aggravated by massive hostilities, often involving civilian infrastructure. More than 13 million people are still dependent on life-saving humanitarian aid, and in many places, many of them lack the essentials. As a result, both Syria and its neighboring countries, which, along with Syria itself, will bear the brunt of the crisis and will also continue to focus on German humanitarian aid in 2018. In 2017, the Federal Foreign Office has spent around 720 million euros for humanitarian aid in Syria and neighboring countries.

What is the Foreign Office doing?

The humanitarian measures implemented by the Foreign Office's partners range from the distribution of food parcels, to everyday necessities, to support for the operation of hospitals and the associated maintenance of health care in opposition territories that at least can meet the most urgent needs. The Federal Foreign Office and its partners use all kinds of approaches to reach out to people in besieged areas who are systematically starving, such as in Eastern Ghouta. Even in the recent acute crisis in the province of Idlib, humanitarian partner organizations of the Federal Foreign Office are active, thus ensuring the survival of the affected people.

Protecting humanitarian aide workers is a top priority In many cases, this work is associated with an acute danger to the life and limb of the humanitarian personnel. Since the outbreak of the conflict, hundreds of humanitarian workers and, in particular, medical personnel, have fallen victim in targeted air raids on hospitals. Aid convoys have been bombed, and many times humanitarian non-governmental organizations have been threatened, intimidated, and abducted. Syrian aid organizations are particularly affected and provide urgently needed help despite all the dangers and adversities. The Federal Foreign Office will continue to work to ensure that aid reaches those in dire need of it, and that humanitarian workers receive the protection they deserve in their life-saving work.
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Der Koordinator der syrischen Opposition Nassir al-Hariri war am Freitag (19.01.)
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zu Gesprächen im Auswärtigen Amt.
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Fast drei Millionen Syrer befinden sich in Gebieten mit erschwertem humanitären Zugang.
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Die Staatengemeinschaft bemüht sich darum, die humanitäre Situation zu verbessern.
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Gleichzeitig ist es notwendig, den Prozess für eine politische Lösung voranzutreiben.
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Der Koordinator der syrischen Opposition Nassir al-Hariri war deshalb am Freitag (19.01.)
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zu Gesprächen im Auswärtigen Amt.
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Ende des Monats steht eine von Russland initiierte nationale Dialogkonferenz in Sotchi an.
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Eine politische Lösung unter der Ägide der Vereinten Nationen bleibt der einzige Weg.
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2017 hat das Auswärtige Amt rund 720 Mio.
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Euro für humanitäre Hilfe in Syrien und den Nachbarländern verausgabt.
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Was tut das Auswärtige Amt?
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anitafunny • 6239  commented on  unit 1  9 months, 4 weeks ago

Der Koordinator der syrischen Opposition Nassir al-Hariri war am Freitag (19.01.) zu Gesprächen im Auswärtigen Amt.

Die Lage in Syrien ist weiterhin katastrophal: Hunderttausende Menschen sind auf der Flucht vor dem Krieg. Fast drei Millionen Syrer befinden sich in Gebieten mit erschwertem humanitären Zugang. Die Staatengemeinschaft bemüht sich darum, die humanitäre Situation zu verbessern. Gleichzeitig ist es notwendig, den Prozess für eine politische Lösung voranzutreiben. Der Koordinator der syrischen Opposition Nassir al-Hariri war deshalb am Freitag (19.01.) zu Gesprächen im Auswärtigen Amt.

Offener Austausch für politische Lösung

Al-Hariri traf zunächst Staatssekretär Lindner, der ihm stellvertretend für die syrische Opposition im politischen Prozess Unterstützung zusicherte und die konstruktive Rolle der SNC (Syrische Opposition) würdigte. Er ermutigte seinen Gesprächspartner darin, den eingeschlagenen pragmatischen Kurs entschlossen fortzusetzen. Ende des Monats steht eine von Russland initiierte nationale Dialogkonferenz in Sotchi an. Diese könnte positive Impulse für den politischen Prozess in Genf produzieren, allerdings nur, wenn er keinen Parallelprozess eröffnet. Eine politische Lösung unter der Ägide der Vereinten Nationen bleibt der einzige Weg. Dies wurde auch im Gespräch mit Außenminister Gabriel deutlich: bei der nächsten Verhandlungsrunde in Wien müsse sich zeigen, wie ernst es Russland damit ist, für Gesprächsbereitschaft auf der Seite des syrischen Regimes zu sorgen.

Humanitäre Situation

Die humanitäre Lage in Syrien hat sich kaum verbessert, im Gegenteil, an vielen Orten des Landes verschlimmert sie sich auf Grund der massiven Kampfhandlungen, die oftmals auch zivile Infrastruktur miteinbeziehen. Noch immer sind mehr als 13 Millionen Menschen auf lebensrettende humanitäre Hilfe angewiesen und es fehlt vielerorts am Nötigsten. Daher werden sowohl Syrien als auch die Nachbarländer, die neben Syrien selbst die Hauptlast der Krise zu schultern haben, auch 2018 ein Schwerpunkt der deutschen humanitären Hilfe sein. 2017 hat das Auswärtige Amt rund 720 Mio. Euro für humanitäre Hilfe in Syrien und den Nachbarländern verausgabt.

Was tut das Auswärtige Amt?

Die humanitären Maßnahmen, die die Partner des Auswärtigen Amtes implementieren, reichen von der Verteilung von Nahrungsmittelpaketen, über Gebrauchsgegenstände des alltäglichen Bedarfs, bis hin zur Unterstützung zum Betrieb von Krankenhäusern und der damit einhergehenden Aufrechterhaltung eines Gesundheitswesens in oppositionellen Gebieten, das zumindest die dringendsten Bedarfe decken kann. Das Auswärtige Amt und seine Partner nutzen hierbei alle möglichen Zugänge, um selbst Menschen in belagerten Gebieten, die wie in Ost-Ghouta systematisch ausgehungert werden, zu erreichen. Auch in der jüngsten akuten Krise in der Provinz Idlib sind humanitäre Partnerorganisationen des Auswärtigen Amtes aktiv und stellen so das Überleben der betroffenen Menschen sicher.

Schutz der humanitären Helfer oberste Priorität
Vielfach geht diese Arbeit mit einer akuten Gefahr für Leib und Leben des humanitären Personals einher. So sind seit Ausbruch des Konfliktes hunderte humanitäre Helferinnen und Helfer und insbesondere medizinisches Personal gezielten Luftangriffen auf Krankenhäuser zum Opfer gefallen. Es wurden Hilfskonvois bombardiert und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von humanitären Nichtregierungsorganisationen werden vielfach bedroht, eingeschüchtert und verschleppt. Syrische Hilfsorganisationen sind hier besonders betroffen und leisten trotz aller Gefahren und Widrigkeiten den Menschen dringend notwendige Hilfe. Das Auswärtige Amt wird sich weiter dafür einsetzen, dass die Hilfe bei denen ankommt, die so dringend darauf angewiesen sind, und dass humanitäre Helfer bei ihrer lebensrettenden Arbeit den Schutz erhalten, den sie verdienen.