de-en  Auswärtiges Amt zur Lage in Jemen 18.01.2018 - Pressemitteilung
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Das ist ein positiver Schritt.
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Er beschleunigt lebenswichtige Einfuhren für die akut notleidenden Menschen in Jemen.
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Weitere Schritte müssen folgen, denn die humanitäre Lage in Jemen bleibt kritisch.
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Militärisch wird sich der Konflikt nicht lösen lassen.
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Hintergrund: Am vergangenen Montag (15.01.)
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Zur humanitären Lage in Jemen und Meldungen über erneuten Raketenbeschuss auf Saudi-Arabien durch die jemenitischen Huthi-Rebellen am 16.01. erklärte ein Sprecher des Auswärtigen Amts heute (18.01.):

Wir begrüßen, dass das Welternährungsprogramm (WFP) Anfang der Woche vier mobile Kräne im Hafen von Hodeidah aufstellen konnte. Das ist ein positiver Schritt. Er beschleunigt lebenswichtige Einfuhren für die akut notleidenden Menschen in Jemen.

Weitere Schritte müssen folgen, denn die humanitäre Lage in Jemen bleibt kritisch. Wir rufen deshalb dazu auf, den ungehinderten und sicheren Zugang für humanitäre und kommerzielle Lieferungen über alle See- und Flughäfen in Jemen dauerhaft sicherzustellen.

Gleichzeitig verurteilt die Bundesregierung den erneuten Raketenbeschuss aus Jemen auf den Südwesten Saudi-Arabiens, zu dem sich die Huthi-Rebellen bekannt haben. Der Vorfall macht deutlich: Es braucht dringend eine politische Lösung des Jemen-Konflikts. Militärisch wird sich der Konflikt nicht lösen lassen.
Hintergrund:
Am vergangenen Montag (15.01.) erreichte ein Schiff des Welternährungsprogramms (WFP) mit vier mobilen Kränen den Hafen Hodeidah, der unter Kontrolle der jemenitischen Huthi-Rebellen steht. Die von Saudi-Arabien geführte Militärkoalition hatte zuvor die Genehmigung zur Einrichtung der Kräne erteilt. Der Hafen Hodeidah ist der wichtigste Importhafen für die Versorgung der jemenitischen Bevölkerung.