de-en  Tödliche Roboter-Waffen weltweit ächten
30.08.2018 - Article: It is of paramount importance that the international community develop binding policies. Weapons that kill without human control must be outlawed.

Negotiations on autonomous weapons entered their next round at the United Nations in Geneva this week. The aim is to identify binding rules for tomorrow's wars. Indeed, it could very soon be possible to deploy lethal weapons that are entirely controlled by artificial intelligence. Germany is advocating for a global ban on such fully autonomous weapons systems.

However, this will involve a long and arduous negotiation process. Some countries are investing a lot of money in the development of robotic weapons and rejecting any regulation. They are opposed by a large group of countries that is calling for an immediate ban.

Step by step to an international ban, Germany relies on a gradual approach. For if lethal autonomous weapons really are to be globally banned one day, then the states that develop them must be brought on board. Any ban that was not supported universally would ultimately prove ineffectual.

In the first instance, Germany is working towards a political declaration. It should stipulate that all weapon systems must be subject to human control. With the declaration all states have to express that deadly robotic weapons are unacceptable to the world community.

Germany as a pioneer Germany has already made decisive contributions to the formation of international opinion during the informal deliberations on autonomous weapons since 2014. In 2015 and 2016 Germany chaired the Geneva Working Groups on LAWS. The panel of independent scientists sponsored by the German Foreign Office, "iPRAW" ("International Panel on the Regulation of Autonomous Weapons"), brings together experts from around the world to advance the deliberations of countries through research, publications and presentations.

https://www.auswaertiges-amt.de/de/aussenpolitik/themen/abruestung-ruestungskontrolle/autonome-waffen/2131346
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30.08.2018 - Artikel Höchste Zeit, dass die Weltgemeinschaft verbindliche Regeln entwickelt.
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Waffen, die ohne menschliche Kontrolle töten, müssen geächtet werden.
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Es geht darum, verbindliche Regeln für die Kriege von morgen zu finden.
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Deutschland setzt sich für eine weltweite Ächtung solcher vollautonomer Waffensysteme ein.
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Doch dabei zeichnet sich ein langer und schwieriger Verhandlungsprozess ab.
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Ihnen steht eine große Gruppe von Ländern gegenüber, die ein sofortiges Verbot fordert.
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Ein Verbot, das nicht von allen mitgetragen wird, wäre am Ende ohne Wirkung.
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Deutschland arbeitet darum zunächst auf eine politische Erklärung hin.
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Sie soll festschreiben, dass alle Waffensysteme menschlicher Kontrolle unterstehen müssen.
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2015 und 2016 führte Deutschland den Vorsitz in den Genfer Arbeitsgruppen zu LAWS.
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30.08.2018 - Artikel

Höchste Zeit, dass die Weltgemeinschaft verbindliche Regeln entwickelt. Waffen, die ohne menschliche Kontrolle töten, müssen geächtet werden.

Bei den Vereinten Nationen in Genf diese Woche gingen die Verhandlungen zu autonomen Waffen in ihre nächste Runde. Es geht darum, verbindliche Regeln für die Kriege von morgen zu finden. Denn schon bald könnten dabei tödliche Waffen zum Einsatz kommen, die nur von künstlicher Intelligenz gesteuert werden. Deutschland setzt sich für eine weltweite Ächtung solcher vollautonomer Waffensysteme ein.

Doch dabei zeichnet sich ein langer und schwieriger Verhandlungsprozess ab. Einige Staaten investieren viel Geld in die Entwicklung von Roboter-Waffen und lehnen jede Regulierung ab. Ihnen steht eine große Gruppe von Ländern gegenüber, die ein sofortiges Verbot fordert.

Schritt für Schritt zu einer internationalen Ächtung

Deutschland setzt auf ein schrittweises Vorgehen. Denn damit tödliche autonome Waffen eines Tages wirklich weltweit geächtet werden können, müssen die Staaten mit an Bord genommen werden, die solche Waffen entwickeln. Ein Verbot, das nicht von allen mitgetragen wird, wäre am Ende ohne Wirkung.

Deutschland arbeitet darum zunächst auf eine politische Erklärung hin. Sie soll festschreiben, dass alle Waffensysteme menschlicher Kontrolle unterstehen müssen. Mit der Erklärung sollen alle Staaten zum Ausdruck bringen, dass tödliche Roboter-Waffen für die Weltgemeinschaft nicht akzeptabel sind.

Deutschland als Vorreiter

Deutschland hat bereits während der informellen Beratungen zu autonomen Waffen seit 2014 entscheidende Beiträge zur internationalen Meinungsbildung geleistet. 2015 und 2016 führte Deutschland den Vorsitz in den Genfer Arbeitsgruppen zu LAWS. Das mit Mitteln des Auswärtigen Amts geförderte Panel unabhängiger Wissenschaftler, „iPRAW“ („International Panel on the Regulation of Autonomous Weapons“), bringt Experten aus aller Welt zusammen, um die Beratungen der Staaten durch Forschungsarbeit, Publikationen und Vorträge voran zu bringen.

https://www.auswaertiges-amt.de/de/aussenpolitik/themen/abruestung-ruestungskontrolle/autonome-waffen/2131346