de-en  „Wir werden den Binnenmarkt nicht zurückbauen und keine Sonderregeln schaffen“
August 29, 2018 – Article. At the meeting with the EU's chief negotiator on Brexit, Michel Barbier, Heiko Maas stressed the common, clear position. After a discussion with Michel Barnier regarding the status of the Brexit negotiations, the foreign minister reiterated Germany's position: The solidarity and the advancement of the EU has for us the highest priority. This is especially true for the single market with its four freedoms. Great Britain can participate, if it wants to, in the single market as it is. But we will not dismantle the single market or create special rules.

The Northern Ireland issue is crucial. A consensus regarding the exit agreement must be achieved by autumn. A final significant hurdle is the border question in Northern Ireland. According to Maas, the exit agreement must guarantee that Brexit does not lead to a hard border in Northern Ireland. The guarantee must apply regardless of how the EU and Great Britain shape their future relationship. Only in this way can the Good Friday Agreement and the peace in Ireland be preserved.

Ambitious partnership aspired to - The Federal Government indeed regrets the brexit very much, since it inevitably leads to frictions in the trade and there will be no winners on either side. After the exit Germany strives a new, ambitous and close partnership with Great Britain at the same time. That is true for both, the economic relationship and in the areas of the domestic security and in foreign policies. Also, Barnier has repeatedly pointed to the possibilities of a partnership unprecedented in scope and depth. From a German point of view a "No-Deal" would be the worst of all scenarios for both sides. In all areas of questions about the exit as well as about the future relationship between the EU and the Uk Maas and Barnier agreed in Berlin today. Even when times is short, the aim remains a mutual consent by an exit agreement and also a political declaration until autumn. Great Britain's membership in the EU ends on March 29, 2019.

Which aims does the Federal Government pursue with the brexit?

The negotiations are now in their final phase. Great Britain has presented a white paper with appropriate proposals for this purpose. That is a basis on which the Commission now will hold talks with London along the guidelines. Both the Federal Government and the EU seek a fair exit agreement with the UK which regulates a preferably smooth entanglement and minimises the damages which will be caused by the Brexit as far as possible. This applies both, and especially, to German citizens and also to enterprises as well as to science and research.

https://www.auswaertiges-amt.de/de/aussenpolitik/europa/maas-barnier-brexit/2130934
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Das gilt in besonderem Maße für den Binnenmarkt mit seinen vier Freiheiten.
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Großbritannien kann, wenn es möchte, am Binnenmarkt, so wie er ist, teilnehmen.
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Aber wir werden den Binnenmarkt nicht zurückbauen oder Sonderregeln schaffen.
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Eine letzte große Hürde ist die Grenzfrage in Nordirland.
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Nur so könne man das Karfreitagsabkommen und den Frieden in Irland wahren.
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Ein „No-Deal“ wäre für beide Seiten aus deutscher Sicht das schlechteste aller Szenarien.
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Großbritanniens Mitgliedschaft in der EU endet am 29.
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März 2019.
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Welche Ziele verfolgt die Bundesregierung beim Brexit?
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Die Verhandlungen sind nun in einer finalen Phase.
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Großbritannien hat hierfür das Weißbuch mit entsprechenden Vorschlägen vorgelegt.
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29.08.2018 - Artikel

Heiko Maas betont beim Treffen mit dem EU-Chefunterhändler zum Brexit Michel Barnier die gemeinsame klare Haltung

Nach einem Gespräch über den Stand der Brexit-Verhandlungen mit Michel Barnier bekräftige der Außenminister Deutschlands Position:

Der Zusammenhalt und die Weiterentwicklung der EU hat für uns die höchste Priorität. Das gilt in besonderem Maße für den Binnenmarkt mit seinen vier Freiheiten. Großbritannien kann, wenn es möchte, am Binnenmarkt, so wie er ist, teilnehmen. Aber wir werden den Binnenmarkt nicht zurückbauen oder Sonderregeln schaffen.

Nordirland-Frage essentiell

Bis Herbst muss eine Einigung über das Austrittsabkommen erzielt werden. Eine letzte große Hürde ist die Grenzfrage in Nordirland. Das Austrittsabkommen müsse garantieren, so Maas, dass der Brexit nicht zu einer harten Grenze in Nordirland führt. Die Garantie müsse unabhängig davon gelten, wie die EU und Großbritannien ihr künftiges Verhältnis ausgestalten. Nur so könne man das Karfreitagsabkommen und den Frieden in Irland wahren.

Ambitionierte Partnerschaft angestrebt

Zwar bedauert die Bundesregierung den Brexit sehr, da er unweigerlich zu Friktionen im Handel führen und es auf beiden Seiten keine Gewinner geben wird. Deutschland strebt jedoch gleichzeitig nach dem Austritt eine neue, ambitionierte und enge Partnerschaft mit Großbritannien an. Das gilt sowohl für die Wirtschaftsbeziehungen als auch in den Bereichen der inneren Sicherheit und der Außenpolitik. Auch Barnier hat immer wieder auf die Möglichkeiten einer in Umfang und Tiefe beispiellosen Partnerschaft hingewiesen. Ein „No-Deal“ wäre für beide Seiten aus deutscher Sicht das schlechteste aller Szenarien. In sämtlichen Bereichen der Austrittsfragen als auch für das künftige Verhältnis zwischen der EU und Großbritannien zeigten sich Maas und Barnier in Berlin heute einig. Auch wenn die Zeit drängt, bleibt das Ziel eine Einigung in Form eines Austrittsabkommens sowie einer politischen Erklärung bis zum Herbst. Großbritanniens Mitgliedschaft in der EU endet am 29. März 2019.

Welche Ziele verfolgt die Bundesregierung beim Brexit?

Die Verhandlungen sind nun in einer finalen Phase. Großbritannien hat hierfür das Weißbuch mit entsprechenden Vorschlägen vorgelegt. Das ist eine Basis, auf der die Kommission nun entlang der Leitlinien Gespräche mit London führen wird. Die Bundesregierung und die EU insgesamt streben ein faires Austrittsabkommen mit Großbritannien an, das die Entflechtung möglichst reibungsfrei regelt und den Schaden, der durch den Brexit eintreten wird, weitestgehend minimiert. Dies gilt sowohl und vor allem für die deutschen Bürgerinnen und Bürger als auch für Unternehmen sowie für die Wissenschaft und Forschung.

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