de-en  Ein Sprecher des Auswärtigen Amtes zu den Wahlen in Pakistan
27.07.2018 - Pressemitteilung Ein Sprecher des Auswärtigen Amtes sagte heute (27.07.) anlässlich der Wahlen in Pakistan am 25. Juli 2018: Mit den Wahlen vom vergangenen Mittwoch steht Pakistan zum zweiten Mal in seiner Geschichte vor einer demokratischen Regierungsübergabe.

Millions of Pakistanis have exercised their right to vote and are not being deterred as a result of the horrible terror attack in Quetta. The goal of the terrorists has not been achieved. Our profound sympathy is directed to the relatives of the victims. We share the concerns of the EU Election Observer Commission, for example, regarding restrictions on the freedom of the media prior to the elections. Allen Vorwürfen von Unregelmäßigkeiten muss nachgegangen werden. Pakistan und seine neue Regierung werden vor großen Herausforderungen stehen. Dazu gehören die Verbesserung der Lebensbedingungen aller Pakistanerinnen und Pakistaner, die Bekämpfung der Korruption und die Stärkung der regionalen Stabilität. Deutschland steht bereit, mit der neuen pakistanischen Regierung eng und vertrauensvoll zusammenzuarbeiten und diese bei der Bewältigung dieser Aufgaben zu unterstützen.

Hintergrund: Die bisherige Oppositionspartei PTI des einstigen Cricket-Stars Imran Khan ist als stärkste Partei aus der Nationalversammlungswahl hervorgegangen. Die PTI erhält laut den jüngsten offiziellen Angaben bisher 116 Sitze in der Nationalversammlung. Am zweitbesten schnitt die bisherige Regierungspartei PML-N ab, sie kann nach derzeitigem Stand 64 Abgeordnete in die Nationalversammlung entsenden.

Von den 342 Abgeordneten der Nationalversammlung werden 272 direkt vom Volk gewählt – für fünf Jahre. Zudem sind 60 Sitze für Frauen reserviert und 10 für Vertreter religiöser Minderheiten.

Wahlberechtigt von insgesamt 208 Millionen Einwohnern waren ca. 106 Millionen Pakistaner.

Die Wahl war der zweite demokratische Wechsel im 1947 gegründeten Pakistan. Erstmals vollendete 2013 eine gewählte Regierung ihre Amtszeit.
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Das Ziel der Terroristen ist nicht aufgegangen.
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Unser tiefes Mitgefühl gilt den Angehörigen der Opfer.
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Allen Vorwürfen von Unregelmäßigkeiten muss nachgegangen werden.
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Wahlberechtigt von insgesamt 208 Millionen Einwohnern waren ca.
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27.07.2018 - Pressemitteilung

Ein Sprecher des Auswärtigen Amtes sagte heute (27.07.) anlässlich der Wahlen in Pakistan am 25. Juli 2018:

Mit den Wahlen vom vergangenen Mittwoch steht Pakistan zum zweiten Mal in seiner Geschichte vor einer demokratischen Regierungsübergabe.

Millionen von Pakistanerinnen und Pakistanern haben ihr Wahlrecht ausgeübt und sich auch durch den grausamen Terroranschlag in Quetta nicht abhalten lassen. Das Ziel der Terroristen ist nicht aufgegangen. Unser tiefes Mitgefühl gilt den Angehörigen der Opfer. Wir teilen die von der EU-Wahlbeobachtermission geäußerten Sorgen, etwa zu Einschränkungen der Medienfreiheit vor den Wahlen. Allen Vorwürfen von Unregelmäßigkeiten muss nachgegangen werden. Pakistan und seine neue Regierung werden vor großen Herausforderungen stehen. Dazu gehören die Verbesserung der Lebensbedingungen aller Pakistanerinnen und Pakistaner, die Bekämpfung der Korruption und die Stärkung der regionalen Stabilität. Deutschland steht bereit, mit der neuen pakistanischen Regierung eng und vertrauensvoll zusammenzuarbeiten und diese bei der Bewältigung dieser Aufgaben zu unterstützen.

Hintergrund:

Die bisherige Oppositionspartei PTI des einstigen Cricket-Stars Imran Khan ist als stärkste Partei aus der Nationalversammlungswahl hervorgegangen. Die PTI erhält laut den jüngsten offiziellen Angaben bisher 116 Sitze in der Nationalversammlung. Am zweitbesten schnitt die bisherige Regierungspartei PML-N ab, sie kann nach derzeitigem Stand 64 Abgeordnete in die Nationalversammlung entsenden.

Von den 342 Abgeordneten der Nationalversammlung werden 272 direkt vom Volk gewählt – für fünf Jahre. Zudem sind 60 Sitze für Frauen reserviert und 10 für Vertreter religiöser Minderheiten.

Wahlberechtigt von insgesamt 208 Millionen Einwohnern waren ca. 106 Millionen Pakistaner.

Die Wahl war der zweite demokratische Wechsel im 1947 gegründeten Pakistan. Erstmals vollendete 2013 eine gewählte Regierung ihre Amtszeit.