de-en  Dilletant und Kritiker von J.W.v. Goethe
unit 1
Dilettant und Kritiker.
1 Translations, 1 Upvotes, Last Activity 4 months, 1 week ago
unit 4
"Muß meinem Fuchs doch mein Täubelein zeigen!"
1 Translations, 1 Upvotes, Last Activity 4 months, 1 week ago
unit 5
Er lief und fand ihn strecken in Sträuchen.
3 Translations, 3 Upvotes, Last Activity 4 months, 1 week ago
unit 6
"Sieh, Fuchs, mein lieb Täublein, Mein Täubchen so schön!
3 Translations, 1 Upvotes, Last Activity 4 months, 1 week ago
unit 7
Hast du dein Tag so ein Täubchen gesehn?"
1 Translations, 1 Upvotes, Last Activity 4 months, 1 week ago
unit 8
Zeig' her.
1 Translations, 1 Upvotes, Last Activity 4 months, 1 week ago
unit 9
– Der Knabe reicht's.
1 Translations, 1 Upvotes, Last Activity 4 months, 1 week ago
unit 10
– Geht wohl an; Aber es fehlt noch Manches dran.
1 Translations, 1 Upvotes, Last Activity 4 months, 1 week ago
unit 11
Die Federn, zum Exempel, sind zu kurz geraten.
3 Translations, 1 Upvotes, Last Activity 4 months, 1 week ago
unit 12
– Da fing er an, rupft' sich den Braten.
2 Translations, 1 Upvotes, Last Activity 4 months, 1 week ago
unit 13
Der Knabe schrie.
1 Translations, 1 Upvotes, Last Activity 4 months, 1 week ago
unit 14
– Du mußt stärkre einsetzen, Sonst ziert's nicht, schwinget nicht.
1 Translations, 1 Upvotes, Last Activity 4 months, 1 week ago
unit 15
– Da war's nackt – Mißgeburt – und in Fetzen!
3 Translations, 1 Upvotes, Last Activity 4 months, 1 week ago
unit 16
Dem Knaben das Herze bricht.
2 Translations, 1 Upvotes, Last Activity 4 months, 1 week ago
unit 17
Wer sich erkennt im Knaben gut, Der sei vor Füchsen auf seiner Hut.
3 Translations, 1 Upvotes, Last Activity 4 months, 1 week ago
anitafunny • 6261  commented on  unit 10  4 months, 1 week ago
DrWho • 8472  commented on  unit 2  4 months, 1 week ago
DrWho • 8472  commented on  unit 17  4 months, 1 week ago
DrWho • 8472  commented on  unit 10  4 months, 1 week ago

Dilettant und Kritiker.

Es hatt' ein Knab' eine Taube zart,
Gar schön von Farben und bunt,
Gar herzlich lieb nach Knabenart
Geätzet aus seinem Mund,
Und hatte so Freud' am Täubchen fein,
Daß er nicht konnte sich freuen allein.

Da lebte nicht weit ein Altfuchs herum,
Erfahren und lehrreich und schwätzig darum;
Der hatte den Knaben manch' Stündlein ergötzt,
Mit Wundern und Lügen verprahlt und verschwätzt.

"Muß meinem Fuchs doch mein Täubelein zeigen!"
Er lief und fand ihn strecken in Sträuchen.
"Sieh, Fuchs, mein lieb Täublein,
Mein Täubchen so schön!
Hast du dein Tag so ein Täubchen gesehn?"

Zeig' her. – Der Knabe reicht's. – Geht wohl an;
Aber es fehlt noch Manches dran.
Die Federn, zum Exempel, sind zu kurz geraten. –
Da fing er an, rupft' sich den Braten.

Der Knabe schrie. –
Du mußt stärkre einsetzen,
Sonst ziert's nicht, schwinget nicht. –
Da war's nackt – Mißgeburt – und in Fetzen!
Dem Knaben das Herze bricht.

Wer sich erkennt im Knaben gut,
Der sei vor Füchsen auf seiner Hut.