de-en  Trost in Tränen von J.W.v. Goethe
unit 1
Trost in Tränen.
1 Translations, 1 Upvotes, Last Activity 4 months, 2 weeks ago
unit 2
Wie kommts,, daß du so traurig bist, Da alles froh erscheint?
2 Translations, 2 Upvotes, Last Activity 4 months, 2 weeks ago
unit 3
Man sieht dir's an den Augen an, Gewiß, du hast geweint.
2 Translations, 1 Upvotes, Last Activity 4 months, 2 weeks ago
unit 5
Die frohen Freunde laden dich, O komm an unsre Brust!
2 Translations, 2 Upvotes, Last Activity 4 months, 2 weeks ago
unit 6
Und was du auch verloren hast, Vertraue den Verlust.
2 Translations, 1 Upvotes, Last Activity 4 months, 2 weeks ago
unit 7
Ihr lärmt und rauscht und ahnet nicht, Was mich, den Armen, quält.
2 Translations, 1 Upvotes, Last Activity 4 months, 2 weeks ago
unit 8
Ach nein, verloren hab ich's nicht, So sehr es mir auch fehlt.
1 Translations, 1 Upvotes, Last Activity 4 months, 2 weeks ago
unit 10
Ach nein , erwerben kann ich's nicht, Es steht mir gar zu fern.
4 Translations, 3 Upvotes, Last Activity 4 months, 2 weeks ago
unit 11
Es weilt so hoch, es blinkt so schön, Wie droben jener Stern.
3 Translations, 2 Upvotes, Last Activity 4 months, 2 weeks ago
anitafunny • 6239  commented on  unit 4  4 months, 2 weeks ago
anitafunny • 6239  commented on  unit 3  4 months, 2 weeks ago
DrWho • 8447  commented on  unit 4  4 months, 2 weeks ago
DrWho • 8447  commented on  unit 2  4 months, 2 weeks ago

Trost in Tränen.
Wie kommts,, daß du so traurig bist,
Da alles froh erscheint?
Man sieht dir's an den Augen an,
Gewiß, du hast geweint.

Und hab ich einsam auch geweint,
So ist's mein eigner Schmerz,
Und Tränen fließen; gar so süß,
Erleichtern mir das Herz.

Die frohen Freunde laden dich,
O komm an unsre Brust!
Und was du auch verloren hast,
Vertraue den Verlust.

Ihr lärmt und rauscht und ahnet nicht,
Was mich, den Armen, quält.
Ach nein, verloren hab ich's nicht,
So sehr es mir auch fehlt.

So raffe denn dich eilig auf,
Du bist ein junges Blut,
In deinen Jahren hat man Kraft
Und zum Erwerben Mut.

Ach nein , erwerben kann ich's nicht,
Es steht mir gar zu fern.
Es weilt so hoch, es blinkt so schön,
Wie droben jener Stern.

Die Sterne, die begehrt man nicht,
Man freut sich ihrer Pracht,
Und mit Entzücken blickt man auf
In jeder heiter'n Nacht.

Und mit Entzücken blick ich auf,
So manchen lieben Tag;
Verweinen laßt die Nächte mich,
So lang ich weinen mag.